Streckenverlauf
Vaals - Wittem - Vrouwenheide - Landgraaf - Kerkrade - Bocholtz - Vaals (65 km)

Wir hatten Glück, aber nicht ganz viel Glück. Es war ein durch und durch trockener, aber leider auch diesiger Tag. Uns brannte also nicht die Sonne auf´s Haupt, aber der Ausblick, der bei klarem Wetter wunderschön ist, war leider nicht sehr weit.
Zu neunt fuhren wir die rasante Abfahrt bis nach Wittem. Uns kamen sehr viele Rad-Amateure mit ihren Renn- und Mountainbikes entgegen, sie fuhren bei einem Amateurradrennen mit. Rechts und links sahen wir die für diese Gegend typischen Kuhweiden und Höfe und die schöne Hügellandschaft ließ ahnen wie schön der unvernebelte Ausblick sein muss. Nachdem wir am Wittemer Kloster vorbei gefahren waren ging es bergauf nach Eys und zum Eyserbos, einem stolzen Anstieg. Ein 1100 Meter langer, im Schnitt 7,9% steiler Anstieg, der am Ende stolze 16% Steigung aufweist. Viele schafften den Anstieg ohne abzusteigen! Oben angekommen war es nicht mehr weit bis zu unserem ersten Rastplatz bei Vrouwenheide. Hier wurde die Rucksackverpflegung ausgepackt. Danach ging es gestärkt nach Kerkrade, wo wir auch einen Blick auf das neue Roda-Stadion warfen. Kurz darauf rief Klaus noch "Scherben", aber ich wollte nicht noch in den Haufen hineinbremsen, rollte, wie ich meinte galant vorbei, aber ich musste schon in der nächsten Sekunde zur Kenntnis nehmen, dass bereits alle Luft aus meinem Hinterreifen entwischen war. Das Loch war ein mehrere Millimeter langer Schnitt! Die ganze Route verlief kaum an stärker befahrenen Staßenabschnitten, aber ausgerechnet hier war so einer. Wärend die Autos vorbeirauschten machten wir also Zwangspause und flickten den Reifen. Danach ging es nach Landgraaf zu Snowworld und am Gaia-Park von Park Gravenrode vorbei und weiter zum Cranenweyer, den wir umfuhren, nicht ohne die treuen Wildgänse zu begrüßen. Am Kasteel Erenstein machten wir auch noch mal kurz Rast, bevor es dann zur Kerkrader Innenstadt ging, wo wir die Außengastronomie genossen. Danach ging es gestärkt über den 100 ha großen binationalen Gewerbepark zwischen Aachen und Heerlen, entlang des Grenzverlaufs Richtung Bocholtz. Es sei kurz erwähnt, dass Avantis über wesentlich mehr Park als Gewerbe verfügt. Es ging durch Bocholtz und nach Orsbach und Lemiers bevor wir wieder Vaals erreichten und uns an den schweren Anstieg zum höchsten Punkt der Niederlande unserem Start- und Zielpunkt machten. Hierfür wählten wir den Waldweg auf deutscher Seite. Oben angekommen ließen wir den Tag mit einem kühlen Getränk ausklingen.
Dank an alle Mitradler, es hat Spaß gemacht mit euch zu radeln! Aufgrund der positiven Resonanz - auch die vielfältige Landschaft betreffend - werden wir auch im nächsten Jahr eine Tour durch Limburg (NL) anbieten, wir denken da an eine Runde zwischen Heerlen und Maastricht über Valkenburg.
Auf unserer Tour fuhren wir immer mal wieder auf Strecken, die auf den Knooppunten-Routen (neues Orientierungssystem) der Provinz Limburg verliefen, außerdem auf der Mergellandroute:
Das ist das Höhenprofil der Route:
