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    22. Juni 2009 - 09. Juli 2009 - Ein Tandemabenteuer, oder wie aus einer Tandemtour eine Fahrradtour wurde.

    Radwanderung entlang der Flüsse, über die Berge und durch die Wälder des linksrheinischen Schiefergebirges - einschließlich Luxemburg (900 km + 400 km ÖPV)

    Streckenverlauf
    Porz - Bornheim - Euskirchen - Schleiden - Hellenthal - Udenbreth - Kronenburg - Stadtkyll - Gerolstein - Kyllburg - Trier - Wasserbillig - Echternach - Diekirch - Ettelbrück - Mersch - Stadt Luxemburg - Remich - Schengen - Perl - Merzig - Mettlach - Saarburg - Konz - Trier - Schweich - Neumagen-Drohn - Bernkastel-Kues - Traben-Trarbach - Cochem - Koblenz - Boppard - Sankt Goar - Oberwesel - Bacharach - Bingen - Mainz

    Einen ersten Überblick ermöglichen folgende Karten, erst die politischen Karten, dann Etappen- und Höhenkarte:

    Deutschlandkarte:
    Wir fuhren durch die Landschaften: Rureifel, Hocheifel, Kalkeifel, Vulkaneifel und den westlichen Hunsrück.
    Politisch fuhren wir durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und das Saarland!

    Karte von Luxemburg:
    In Luxemburg fuhren wir durch die Landschaften Müllerthal/kleine luxemburger Schweiz (Deutsch-Luxemburgischer Naturpark), Ardennen, Hauptstadt Luxemburg und Umgebung und Mosel.
    Karte des Großherzogtums Luxemburg:

    Infos zu Luxemburg gibt es auf dieser EU-Seite.

    Die einzelnen Etappen/Tracks mit den Startorten:

    Hier eine Karte mit integriertem Höhenmodell:

    Routenverlauf im Detail:


    Wir starteten unsere Tour in Köln. Unsere ersten Ziele waren die Ville bei Bornheim und der Erft-Radweg, den wir hinauf fuhren. Bei Euskirchen wechselten wir aber bereits auf die Tälerroute.


    Der Tälerroute folgten wir ab Euskirchen, über Kommern, Mechernich, Kall, Gemünd, Olef, Schleiden, Hellenthal bis Udenbreth.

    Zwischendurch fuhren wir unvermeidlich auch mal auf der Eifel-Höhen-Route (Mechernich-Gemünd und Hellenthal-Udenbreth). Sehr anstrengende Teilstücke!

    Mehr zum Teilstück Porz - Schleiden; aber ruhig erst diese Seite zu Ende lesen!


    Von Udenbreth fuhren wir ein kleines Stück der 3-Länderroute bis nach Frauenkron und zum Kronenburger See, der die Kyll bereits so kurz nach der Quelle aufstaut und natürlich direkt an der Kylltalroute liegt.

    Mehr zum Teilstück Schleiden - Kronenburg

    Die Kylltalroute genossen wir bis Trier. Es war eine unserer schönsten Themenrouten auf dieser Reise, wenngleich auch sehr anstrengend! Es ging bergab und bergauf, immer wieder. Ganz schlimm war der sich über 2 km ziehende Anstieg von 13% direkt hinter Kyllburg!

    Der Kyll-Radweg hat eine Gesamtlänge von 129 km und begleitet die Kyll von der Quelle an der belgischen Grenze bis zur Mündung in die Mosel und weiter bis nach Trier, wo er definitiv endet. Er verläuft überwiegend auf eigenen und verkehrsfernen Wegen. Es gibt auf der gesamten Strecke immer wieder schöne Rastplätze, häufig mit einem schattenspendenden Bäumchen.

    Städte entlang der Strecke waren hier: Kronenburg, Stadtkyll, Gerolstein, Kyllburg, Bitburg.

    Mehr zum Kylltal-Radweg


    Ab Trier folgten wir für ein kleines Stück der Mosel, flußaufwärts, über Konz, Igel, Oberbillig bis zur Sauer und Luxemburg.
    Dieses Teilstück ist zugleich Teil der Veloroute Saar-Lor-Lux!


    Entlang der Deutsch-Luxemburgischen Grenze, zugleich Naturpark, folgten wir dem Flußlauf der Sauer (Grenzfluß, der in die Mosel mündet) - entlang der Orte: Wasserbillig, Rosport, Echternach, Reisdorf. Hier fuhren wir teilweise auf alter Bahntrasse.
    Der Luxemburgische Radweg 3 ist von Wasserbillig bis Echternach zugleich Teil der Veloroute Saar-Lor-Lux!

    Das Rad fahren in Luxemburg war bezogen auf die Radwegbeschaffenheit zu 100% ein Genuß! Das geht nicht besser!

    Mehr zum Sauertal-Radweg und zum Deutsch-Luxemburgischen Naturpark

    Wir folgten dem Flußlauf der Sauer - entlang der Orte: Bettendorf, Diekirch, Ettelbrück, wo die Alzette in die Sauer mündet. Auch hier teilweise auf alter Bahntrasse.

    Der Sauertal-Radweg war ein Glanzlicht der Reise!

    Der Sauer schloß sich die Alzette bis nach Luxemburg-Stadt an. Einzelne Städte entlang des Weges waren hier: Ettelbrück, Colmar-Berg, Mersch.

    Mehr zum Alzette-Radweg


    Ab Luxemburg Stadt fuhren wir ein Verbindungsstück, teilweise auf dem neuen Radweg Charly Gaul: Hesperange, Hassel, Filsdorf, Ellange, um zum Jangeli, einer alten Schmalspur-Bahntrasse, zu gelangen.
    Der Luxemburgische Radweg 11 ist zugleich Teil der Veloroute Saar-Lor-Lux!


    Über den Jangeli ging es zur luxemburgischen Mosel, und zwar entlang der Städte: Ellange-Gare, Ellange, Remich. Früher nannte man die Schmalspurbahn des Landes "Jangeli", daher der Name.
    Auch der Jangeli ist zugleich Teil der Veloroute Saar-Lor-Lux!

    Der Jangeli war ebenfalls ein Glanzlicht der Reise!

    Mehr zum Jangeli und den Teilstücken davor und danach


    Der Luxemburgischen Mosel folgten wir flußaufwärts bis nach Schengen, an der Deutsch-Französisch-Luxemburgischen Grenze.
    Auch dieses Teilstück, wegen Bauarbeiten verlief es fast komplett auf der Landstraße, ist zugleich Teil der Veloroute Saar-Lor-Lux!

    Ab Perl ging es über den westlichen Hunsrück über enorme Anstiege zur Saar und saaraufwärts nach Merzig.

    Ab Merzig ging es nun die Saar, flußabwärts über Mettlach (Saarschleife!) und Saarburg durch das Saargau bis nach Konz.

    Mehr zum Saar-Radweg - mit Video!

    Wir folgten ab Konz wieder der Mosel über Schweich, Neumagen-Drohn bis nach Bernkastel-Kues.

    Der 238 km lange Mosel-Radweg führt entlang der Mosel, mit vielen Schleifen, meist unmittelbar in Ufernähe, aber dennoch auch oft einfach entlang der Straße, die ebenfalls in Ufernähe ist.

    Mehr zum Mosel-Radweg - mit Videos!

    Wir fuhren ab Bernkastel-Kues den Maare-Mosel-Radweg über Wittlich hinauf bis zum Pulvermaar, weil der Regio-Bus mit Fahrradanhänger das Tandem nicht mitnehmen wollte, und wieder zurück. Normalerweise fährt man nämlich per Bus die Straßen hinauf, um dann per Rad den Radweg wieder runter zu fahren.

    Der Maare-Mosel-Radweg war ebenfalls ein, wenn nicht das Glanzlicht der Reise!

    Mehr zum Maare-Mosel-Radweg und zur Vulkaneifel - mit Videos!

    Wir folgten ab Bernkastel-Kues wieder der Mosel über Traben-Trarbach, Cochem bis nach Koblenz, wo die Mosel in den Rhein mündet.

    Hier wurde unsere Tandemtour zur Fahrradtour!

    Mehr - mit Video!


    Ab Koblenz ging es auf dem Rhein-Radweg rheinaufwärts über Boppard, Sankt Goar, Oberwesel, Bacharach, Bingen bis nach Mainz. Hier endete unsere Reise. Mit der KD ging es aber noch mal auf dem Rhein bis nach Koblenz durch das Unesco-Welterbe Mittleres Rheintal!

    Bei Ingelheim am Rhein, zwischen Bingen und Mainz, fuhren wir ein Stück auf der Obstroute und deckten uns natürlich auch gleich mit leckeren Pflaumen ein!

    Mehr zum Rhein-Radweg zwischen Koblenz und Mainz und zum Unesco-Welterbe Mittleres Rheinthal - mit Videos!

    Ein geglättetes und gekürztes 2D-Höhenprofil der Tour:



    Wetter:
    Das Wetter war eine ganz besondere Sache. Man könnte sagen, dass wir vom Frühling in der ersten Woche in den Sommer in der zweiten Woche und weiter in den Herbst in der dritten Woche radelten. Das Sommerwetter brachte uns ebenso wie das herbstliche Wetter insgesamt 7 Gewitter ein!
    Dennoch waren wir mit dem Wetter im großen und ganzen zufrieden! Wenn man ins Mittelgebirge fährt, sollte man wissen was wettermäßig auf einen zukommen kann!

    Gewitter auf dem MMR unter der A1

    Regentour auf dem Rhein-Radweg hinter Bingen

    Regionale Erzeugnisse:

    Tandems und Reiseradler:
    Wir haben viele Tandems gesehen und auch viele Tandemfahrer angesprochen. Auf dem Campingplatz in Trier waren wir insgesamt 4 Tandems! Sehr gut verstanden haben wir uns mit dem israelischen Pärchen, dass zum wiederholten Male für 4 Monate auf Europa-Tour ist/war. Gewundert hat uns die Zurückhaltung der meisten Radler, egal ob Tandem oder Einzelrad. Wenn wir nicht den ersten Schritt gemacht haben, kam kaum ein Gespräch zustande. Und leider kassierten wir trotz unserer Bemühungen oft nur knappste Antworten bzw. Reaktionen, wie von den 3 Schweizern, die nach Dänemark wollten. Die größte Verwunderung lösten wir in Trier bei einem niederländischen Tandempaar aus, als wir sie in feinstem Niederländisch ansprachen, obwohl sie uns miteinander Deutsch hatten sprechen hören. Aber auch sie brachten keine interessanten Dinge hervor, eben nur Komplimente für unser Niederländisch und unser Tandem. Die Reiseradler, die wir auf dieser Reise getroffen haben waren wirklich meist echte Eigenbrödler! Nur wenige kamen direkt auf uns zu, wie der Brite auf dem Campingplatz in Mainz.

    Weitere Reisebekanntschaften:
    Auf dem nl. Camp in Kyllburg trafen wir ein niederländisches Pärchen (aus Eindhoven), das auf dem Weg zum Mittelmeer war. Von ihnen erfuhren wir vom Groene weg naar de middelandse zee

    In Trier haben wir eine Allgäuer Mutter mit Tochter kennengelernt. Unterwegs auf der Veloroute Saar-Lor-Lux, mit einem Gefährt das mindestens so lang war wie unseres.

    Auf der Strecke Schweich-Bernkastel-Kues trafen wir eine Thüringer Familie, Gerhard und Steffi mit Tochter. Wir radelten bestimmt 20 km gemeinsam und machten zusammen Rast und unterhielten uns gut. Auf dem Maare-Mosel-Radweg trafen wir sie kurz vor Einsetzen eines heftigen Gewitters noch mal. Sie fuhren hinab nach Wittlich und wir hinauf zum Pulvermaar. Hoffentlich haben die drei einen guten Unterstellplatz gefunden!

    In Traben-Trarbach haben wir die Briten Paul und Ian kennengelernt.

    Und in Oberwesel haben wir Kölner mit zwei Jungs auf Radreise getroffen. Das Rad vom jüngsten Radler war schon ein Hingucker. Hinten sind Lowrider-Taschen!

    Camping:

    Die Campingplätze waren unterschiedlich in ihrem Leistungsangebot, aber i.d.R. alle sauber und gepflegt!
    Der teuerste Camping war der in Diekirch (Lux) - mit 19 Euro. Er war zugleich einer der schlechteren, was das Leistungsangebot anbetrifft. Kein Toilettenpapier und kein Brötchenverkauf. Brötchen und Croissants konnte man ansonsten sehr oft für den Morgen bestellen.
    Witzig fanden wir den Campingplatz in Kyllburg. Er wurde von einem Niederländer betrieben und auch von vielen niederländischen Dauercampern belegt. Die Rechnung, die wir bekamen war aber auch in Niederländisch! Ein Platz wie in "Holland"! Sehr gut gepflegt!
    Sehr gut gefallen haben uns die Plätze: Kyllburg, Alzingen, Bernkastel-Kues.
    Nicht gut gefallen haben uns die Plätze: Merzig, Gillenfeld, Brey.
    In Merzig waren wir auf einem Platz gelandet, wo scheinbar Leute dauerhaft in alten Wohnwagen wohnen. Alle waren freundlich, aber auch distanziert. Hier fühlten wir uns so auch ganz falsch platziert.
    Der Platz in Gillenfeld, links die Straße rauf, nicht der Caravanplatz, war schlecht, weil der Boden zum Zelten ungeeignet war.
    Brey hatte ebenfalls alles, nur keine Zeltplätze, wir lagen auf Schottersteinen zwischen Wohnwagen und eine Spülgelegenheit gab es auch nicht! Wenige Kilometer rheinaufwärts fuhren wir dann an einem Platz mit Schwimmbad vorbei!
    Die Plätze am Rhein waren alle laut, weil die Bahnschienen und Straßen ebenfalls durch das enge Mittlere Rheintal gehen, hier liegt alles dicht an dicht!

    Richtig schockiert haben uns die Caravan-Parkplätze, die haben mit Campen nichts mehr zu tun. Es handelt sich hierbei wirklich nur um Parkplätze, es gibt nicht mal Toiletten, die haben die Camper in ihren Wagen. Es gibt nur noch Entsorungsstationen für die Camperklos und Strom, von dem wir nicht wissen, wie er überhaupt abgerechnet wird. Es gibt da keine Zäune, keine Rezeption, es sind schlicht Parkplätze. Und die Plätze stehen voller Caravans! Einer edler als der nächste!

    GPS:
    Wir haben bei dieser Reise unseren Garmin GPSmap 60CSx genutzt. Die Tour planten wir mit dem MagicMaps Tour Explorer Deutschland und Luxemburg. Viele Themenrouten-Tracks fanden wir zum herunterladen im Netz. Siehe Linkliste!

    Eine feine Sache war die Campingplatz-POI-Liste von Archie. Ganz begeistert hiervon, haben wir nach der Reise natürlich eine Spende überwiesen und werben hier ausdrücklich dafür, die Liste zu nutzen und zu spenden! Solch eine tolle Arbeit muss man unterstützen, sonst geht die Motivation verloren!

    Ebenfalls dabei war unser Satmap active 10. Unser guter Gesamteindruck hat sich hier weiter gefestigt. Nicht so gut war die Batterielaufzeit. Bisher waren wir immer mit unserem Lithium-Ionen-Akku unterwegs. Der hält i.d.R. drei Tagestouren. Die Batterien hielten kaum eine Tagestour. Da man auf einer Camping-Radreise seltener die Gelegenheit hat, den Akku aufzuladen (lädt etwa 12 Stunden, also eine Nacht!), ist er also nur bedingt radreisetauglich. Schade!

    Pech und Pannen:
    Warum aus einer Tandemtour eine Fahrradtour wurde? Nun, nach zwei Wochen hatte unsere SRAM i-motion einen Totalschaden. Nichts ging mehr. Wir fuhren die Mosel hinab, da passierte es, scheinbar ohne Last, es machte knack und die Kurbeln ließen sich nicht mehr nach vorne bewegen/treten. Rückwärtschieben ging ebenfalls nicht, nur vorwärts. An der Saar war uns wenige Tage zuvor gleiches passiert, auch hier dachten wir bereits an das Ende unserer Reise. Taschen und Anhänger abgeladen, ein bisschen hier am Rad gedreht und dort und alles ging wieder. Nicht so an der Mosel, hier ging rein gar nichts mehr. Leider! Den Totalschaden schoben wir bei sengender Hitze zu einem schattigen Bäumchen und versuchten unser Glück, aber ohne Erfolg. Uns blieb nur, den nächsten Bahnhof anzuschieben und nach Hause zu fahren. Man stelle sich das nun ein mal vor. Ein Tandem, voll bepackt, das sich nur vorwärts schieben lässt. Beim kleinsten Rückwärtsschiebeversuch blockiert das Rad. Wir brauchten insgesamt 6 Stunden nach Hause. Vom Flughafen Köln/Bonn, wo unsere Bahnreise endete, schoben wir noch mal 5 km nach Hause. Am nächsten Tag packten wir alles auf unsere Einzelräder und fuhren mit dem Auto wieder zur Mosel, um die Reise fortzusetzten. Aber ehrlich gesagt war der Bruch da. Wir konnten nicht mehr richtig an unseren bisherigen Urlaub anknüpfen. Einzelrad fahren ist eben nicht Tandem fahren! Unser Tandem ist wirklich ein Tandemspass!

    Das Ende!

    Aber das waren nicht alle Pannen.
    Zuerst gab Janinas Thermarest-Matte auf. Sie blies sich nicht mehr auf und behielt die Luft auch nicht mehr. Loch war keines zu finden. Die Reklamation ist in Arbeit. [Die Matte wurde nach 6 Wochen ohne weitere Probleme durch eine neue ersetzt!] Ersatz fanden wir auf der Reise im Aldi in Trier, da waren gerade Campingartikel im Sortiment. Die Matte war 2-3 mal so voluminös, aber sehr bequem!
    Dann fiel das Tandem auf die gesamte Breitseite, wobei Janinas Cycle Star (Spiegel) abbrach. Marco schnitzte (aus Holz) eine brauchbare Befestigung, die sich mit Nässe und Sonneneinwirkung ständig veränderte. Da bekommt man ein Gefühl dafür, was es heißt, wenn man sagt: Holz arbeitet! Aber es hat funktioniert!
    Dann ging Janinas Humpert-Federsattelstütze kaputt. Sie wurde zur starren Sattelstütze. Auch sie haben wir jetzt reklamiert. [Reklamation wurde rasch abgewickelt, haben die alte durch eine neue Stütze ersetzt bekommen!] In Trier suchten wir Ersatz. Nahe am Camping fanden wir ein Fahrradgeschäft der Spitzenklasse. Velopoint. Man hatte Parallelogramm-Sattelstützen (160 Euro), die uns aber etwas zu edel und teuer waren. Eine andere Sattelstütze, die für Janinas Gewicht geeignet war, stand auch zur Wahl: Marke Airwings. Doch als man die passenden Federn gefunden und eingebaut hatte, musste man feststellen, dass die Schaftgröße nicht passte. Die Stütze war falsch einsortiert worden und eine passende, oder eine Adapterhülse, war nicht verfügbar. So musste man uns ohne neue Sattelstütze ziehen lassen, empfahl uns aber ein Geschäft namens Bürgerservice, etwa 1 km entfernt auf der anderen Bahnseite. Da probierten wir unser Glück und wurden belohnt. Der Bürgerservice ist nach unserer Einschätzung ein Projekt des 2. Arbeitsmarktes. Hier werden wohl Räder auseinandergenommen und Einzelteile weiterverarbeitet bzw. verkauft. Die passende Airwings-Federsattelstütze, Made in Germany, hatte man, ebenso passende Federn. Das ganze neu, dennoch zerkratzt, weil schon zwei mal vergeblich eingebaut und wieder ausgebaut. Bei Janina passte sie, mit 49 Euro statt 80 Euro (wg. der Kratzer) waren wir dabei!

    Außerdem sah Marco irgendwann am First unseres neuen Vaude Mark II light Zeltes wie sich eine Naht auflöste. Auch das Zelt ist nun auf dem Weg zum Hersteller. [Der First wurde kostenfrei genäht!]

    Die schönen Seiten der Tandem- bzw. Fahrradtour können nun entlang der Links im Detailierten Routenverlauf nachgelesen werden, außerdem gibt es hier Fotos und Karten- und Höhen-Ansichten. Viel Spaß damit!

    Literatur auf einen Blick (Bücher, Karten und Infos der Tourismusverbände, vieles hatten wir von der Radreisemesse 2008 bzw. 2009 in Bonn):

    Karten können direkt hier erworben werden, einfach drauf klicken:


    Nützliche Links:

    Naturpark Hohes Venn - Eifel - Landschaften
    Radroutenplaner NRW
    Radroutenplaner Rheinland Pfalz
    Veloroute Saarlorlux - Tourismus Zentrale Saarland
    Gps-Tourenführer Regionalverband Saarbrücken
    Administration Des Ponts Et Chaussées - Nationales Radwegenetz Des Großherzogtums Luxemburg
    Welterbe Oberes Mittelrheintal