Streckenverlauf
Porz - Lohmar - Siegburg - Hennef - Buchholz - Asbach - Hennef (78 km)

Die knapp 22 km lange alte Bahntrasse liegt in schönster Natur. Den Hanfbach selbst sieht man allerdings seltener, auch hört man ihn kaum mal rauschen, aber oft erahnt man, wo er sich gerade durch das Grün schlängelt. Der Blick auf das Navi gibt in diesem Fall Gewissheit. Der Weg ist allerdings eher was für Wanderer und Spaziergänger. Leider ist der Untergrund allzu oft mit Schotter bedeckt und wie zu oft, ist es einfach zuviel, um mit dem Rad genussvoll über ihn hinweg zu radeln, oftmals versinkt bereits das Vorderrad im Basalt-Schotter. Schade! Weniger wäre mehr gewesen! So ist der Anstieg zusätzlich anstrengend! Aber der Blick in die Landschaft entschädigt. Oft fährt man aber auch auf feinstem Asphalt auf der Landstraße. Oft ist es bewaldet und trotz Sommerhitze angenehm kühl.
Wir fuhren hinauf nach Asbach, oben angekommen gönnten wir uns noch ein Eis, fuhren durch den Ort und gleich wieder hinab, es war unglaublich heiß und wir sehnten uns nach Fahrtwind, mit dem es sich gut aushalten ließ.
Die Überlegung, der Landstraße nach Hennef zu folgen, verwarfen wir sofort wieder, obwohl wir nur selten hin und zurück gleiche Wege nehmen. In dieser Gegend, dem beginnenden Westerwald, geht es auf den Straßen immer wieder rauf und runter, da freuten wir uns auf die schöne Abfahrt auf der Trasse!
In Hennef gönnten wir uns - nach 75 km mit vielen Höhenmetern - die S-Bahn nach Porz.
Es war eine schöne Tour und ein schöner Sommertag, den wir in Erinnerung behalten werden. Sicher fahren wir hier nochmal, trotz des Schotters, vielleicht vom Hanfbachtal hinüber ins Pleiser Ländchen und weiter bis zum Rhein. Das würde sich jedenfalls anbieten.
Technisches ist auch noch festzuhalten:
Es war die erste Etappe mit echten Anstiegen mit unserer neuen Rohloff und es bleibt festzuhalten, dass wir sie genossen haben. Die Speedhub lässt sich auch im Anstieg super schalten. Ein völlig neues Fahrgefühl nach unserer negativen SRAM-i-motion-Erfahrung!
Leider haben wir aber auch erneutes Pech mit unserem Tandem, die Befestigungschnalle für unser vorderes Schutzblech und die Lichtanlage ist auf dieser Tour gebrochen. Wahrscheinlich eine K&K-Konstruktion (Tandembauer), die nur eine kleine Fortsetzung unseres Pechs mit diesem Tandem ist. Ein Reisetandem, mit dem auf Reisen sicher keine Langeweile aufkommt!

