Streckenverlauf
Zeche Zollverein - Tetraeder Emscher Park - Hafen - Zeche Zollverein (28 km)

Wir hatten gut geschlafen auf unserem Campingplatz am Baldeneysee. Uns weckten bei Sonnenaufgang die Rufe der Gänse, Enten und Blesshühner. Aber wir ließen uns Zeit, es war neblig, aber recht mild und wir staunten wie viele Jogger bereits um den See liefen, so früh am Sonntag morgen.
Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen und fuhren mit dem Auto zur Zeche Zollverein. Nach dem erneuten Besuch des GPS-Festivals machten wir unsere Räder startklar und fuhren zum Tetraeder im Emscher Park in Bottrop. Den wollten wir uns nicht entgehen lassen! Wissenswertes verbirgt sich hinter dem Link!
Es war noch mal Sommer und wir stiefelten ausgerechnet zur Mittagszeit hinauf zum Tetraeder. Die Treppe ist eine Stahlkonstruktion und der Handlauf war wie alles an der Treppe glühend heiß, weil die Sonne so geradlinig hier drauf schien. Immer weiter ging es hinauf, wir fühlten uns ein wenig an die Treppe in Landgraaf (NL), ebenfalls hinauf auf eine Abraumhalde, erinnert.
Oben angekommen erwartete uns eine Mondlandschaft und da stand er, der Tetraeder. Der wiederum lässt an das Atomium in Brüssel (Belgien) erinnern. Leider war es trotz der Sonne auch diesig und wir konnten nicht ganz so weit blicken wie man es wohl bei klaren Sichtverhältnissen kann. Aber auch so war es ein unglaubliches Gefühl da oben zu stehen. Mitten auf der Plattform der Halde gab es zu unserer Verwunderunug eine Bushaltestelle. Während unseres Aufenthaltes kam auch der Bus und holte die wieder ab, die den bequemen Weg gewählt hatten.
Weiter fuhren wir zum Hafen-Grill, einer Frittenbude, die Marco von einem Kollegen empfohlen bekommen hatte. Es ging durchs Industriegebiet von Bottrop und hinein in den unschönen Hafen; und als wir endlich an der Frittenbude waren, war sie geschlossen. Leider! Danach ging es zurück zur Zeche Zollverein, von wo aus wir die Heimreise antraten. Bei uns in Porz steuerten wir dann aber direkt unseren Lieblings-Griechen an, um nachzuholen, was im Hafen-Grill am Sonntag nicht möglich war.
Das ist das Höhenprofil der Route:
