Diez (Lahn) - Holzheim - Oberneisen - Burgschwalbach - Aarbergen und zurück
Auf dem Aartalradweg hinauf und zurück über die autofreie B54 (47 km)

Leider hat es die ganze Nacht geregnet, was zu einem unruhigen Schlaf führte, wegen des Regengeprassels auf das Zeltdach. Morgens schauerte es immer wieder, als wolle sich der Regen nur wiederwillig verabschieden, so dass wir im Zelt frühstückten und danach das nasse Zelt einpackten. Früh waren wir mit allem fertig und bereits nach 9 Uhr fuhren wir, nachdem wir unser Auto vor dem Campingplatz geparkt hatten, mit unseren Rädern nach Diez, um den Aartalradweg hinauf zu fahren, um später auf der B54, beim Aktionstag Fahr zur Aar ganz autofrei dieselbe wieder hinunter nach Diez zu fahren. Im Verlauf unserer Radtour wurden wir nicht mehr nass, es regnete immer mal ein paar Tropfen, die aber nicht der Rede wert waren. Wir hatten also Glück!
Der Aartalradweg verläuft wirklich im Tal, zumindest auf dem von uns befahrenen Stück von Diez bis Aarbergen, etwa 18km des insgesamt fast 40 km langen Radwegs. Es ist ein sehr guter Radweg, breit und asphaltiert. Als um 10:00 Uhr die B54 gesperrt wurde, fuhren immer wieder Autos auf dem Radweg, so gut war er. Verkehrte Welt, schließlich hieß es heute nicht: Fahr zum Aartalradweg - Fahrradfrei, und Spaß dabei!
In Holzheim betrachteten wir die Überreste der Burg Ardeck. In Zollhaus probierten wir, nach einem Blick auf den Kreml, ein Programmkino, an der Römerquelle den Sauerbrunnen. In Aarbergen bogen wir dann ab auf die B54, auf der wir bis nach Diez hinunter fuhren. Es war nicht so sehr viel los, zwar gab es einige Attraktionen und viele Einkehrmöglichkeiten am Wegesrand, aber richtig viel Radfahrer waren nicht unterwegs. Vielleicht lag es in diesem Jahr auch am Wetter? Wir sahen jedenfalls kein einziges Spezialrad, also Liegerad, oder Tandem oder ähnliches. Das hat uns etwas erstaunt, denn beim Autofreien Siegtal (hier bei uns) sieht man mehr außergewöhnliche Fahrzeuge. Aber wir haben insgesamt viele Mountainbikes gesehen, mehr als in unserer Gegend. Ein paar wenige Inlineskater sind uns auch begegnet.
Zurück in Diez, ging es noch zwei Kilometer bis zum geparkten Auto, das uns schnell wieder nach Hause brachte. Unsere Fahrt durch das Mittelgebirge, brachte uns Regen, Wolkenbrüche, auch trockene, aber keine sonnigen Abschnitte mehr.
Ein schönes Ereignis liegt wieder hinter uns!

