Aachen - Kohlscheid - Herzogenrath - Kerkrade - Rimburg - Übach Palenberg - Geilenkirchen und zurück (51 km)

Kurz vor Würselen fuhren wir von der Krefelder Straße ab und direkt in das schöne Naturschutzgebiet des Wurmtals. Die Wurm entspringt im Aachener Wald bei Diepenbenden und mündet nach etwas mehr als 50 km in die Rur, bevor diese in Roermond in die Maas mündet. Die Wurm kann man somit durchaus zum Maasland rechnen.
Den Weg durch das Tal bis hin nach Herzogenrath teilen sich Reiter, Wanderer, Jogger, Radfahrer und auch Spaziergänger. Es geht immer mal wieder bergauf und -ab. Die Bodenbeschaffenheit ist wechselhaft, es handelt sich hier nicht um eine ausgewiesene Rad-Themenroute, das sollte man wissen. Alle Erholungssuchenden gehen rücksichtsvoll miteinander um, es fällt extrem positiv auf, wie freundlich man hier miteinander umgeht, das gibt es so im Kölner Raum definitiv nicht!
Ab Herzogenrath liegt das Tal hinter einem, dann beginnt die Ebene entlang der niederländischen Grenze. In Rimburg aßen wir wie eh und je in der noch immer existierenden ansässigen Gastronomie ein Eis. Lange ist es her, als man hier mit zwei Geldbörsen rumhantieren musste, um in der jeweiligen Währung diesseits und jenseits der Grenze zu bezahlen, heute mit dem Euro macht man sich da keine Gedanken mehr. Kurz vor dem Geilenkirchener Zentrum kehrten wir nach gefahrenen 25 km um, da wir mit dem Rad auch wieder zurück bis nach Aachen fahren wollten. Man kann aber durchaus weiter fahren und mit der Bahn zurück fahren, sie verläuft parallel. Zurück ging es wenn möglich auf Parallelwegen. Man kann zurück auch wunderschön durch die Brunssummer Heide und niederländische Routen fahren, was uns bei 27 Grad aber zu heiß war, wir zogen das meist schattige Wurmtal vor.
Eine wunderschöne Tour bei sommerlichen Temperaturen, so dass am Ende alle Wasserflaschen trocken waren!
