Es ist eigentlich ganz einfach: ein eBook Reader ist ein Gerät mit dessen Hilfe man Text in Buchform lesen kann. Es gibt wie immer mehrere Hersteller. Ein echter eBook Reader ist nicht mit einem Smartphon, iPhon, iPad, Notebook oder ähnlichem vergleichbar. Es funktioniert nämlich ganz anders. Die Anzeige, also der Bildschirm bedient sich nämlich einer anderen Technologie. Der Text wird hier mit "elektrischer Tinte" dargestellt, mit eInk, MagicInk und wie sie sonst noch heißen. Diese schwarze Tinte sieht genauso aus wie echte Buchtinte und der Hintergrund auf dem Display ist ebenfalls einem echten Buch sehr ähnlich, und natürlich weiß. Mehr Farben hat ein echter Reader auch technologiebedingt nicht. Farben wie bei herkömmlichen Bildschirmen sind nicht möglich. Graustufen aber durchaus. Aber das ist auch gut so, denn dadurch lässt sich mit einem eReader genau so lesen wie in einem Buch. Das Auge wird nicht müde. Dabei sind die eReader klein und handlich. Selbst wenn man einen dicken Schinken liest, der eReader bleibt immer gleich leicht und dünn in der Hand.
Wo ist der Vorteil?
Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein leichtes Gerät, auf dessen Speicher man viele dicke Bücher speichern kann, ohne eine Gewichtszunahme zu verursachen. Der eReader ist also ideal für unterwegs, zum Beispiel auf Radreisen, womit deutlich wird, warum wir uns auf unserer radvielfalt.de damit befassen!
Inzwischen gibt es die meisten Neuerscheinungen auch als eBooks, also kein Nachteil in dieser Hinsicht. Darüber hinaus gibt es viele, gerade ältere, klassische Werke bereits kostenlos zum Herunterladen im Internet.
Ja und die Laufzeit des integrierten Lithium-Ionen-Akkus, ist unglaublich. Man kann viele Bücher lesen bevor man mal wieder aufladen sollte!
Was kostet ein eReader?
Der aktuelle Sony PRS-350 kostet etwa 179 EURO. Es gibt aber günstigere. Beispielsweise den OYO von Thalia.
Liest es sich wirklich so gut?
Ja! Werden beim Lesen am Notebook-Bildschirm die Augen müde, auch wenn man das Notebook gemütlich auf dem Schoß liegen hat, während man sich auf dem Sofa lümmelt, so liest man beim eReader ohne derartige Beschwerden, eben so als würde man in einem Buch lesen. Der eReader-Bildschirm wirkt in der Tat wie eine Seite Papier.
Es gibt hier aber technikbedingt keine Beleuchtung des Bildschirms.
In welchem Dateiformat liegen die Bücher vor?
Ein echtes eBook hat auch ein spezielles Format. Das gängigste ist das ePub-Format. Dieses Dateiformat ist ein gezipptes File, in dem mehrere Dateien enthalten sind, die sehr vereinfacht gesagt, ähnlich HTML-Seiten geschrieben werden. Dies hat den großen Vorteil, dass die angezeigten Buchseiten - wie in einem Internetbrowser - in verschiedenen Größen dargestellt werden können. Es kann sinnvoll gezoomt werden.
Für den Internetbrowser Firefox gibt es übrigens ein Addon, mit dem man ePub-Formate auch im Browser lesen kann.
Auch PDF-Dateien werden immer wieder als sogenannte eBooks deklariert. Das ist aber nur bedingt richtig. Eigentlich sind es keine eBooks, sondern eben PDF-Dateien. Diese können aber auch in den eReadern angezeigt werden. Ihr Nachteil ist aber, dass man sie zwar auch vergrößern kann, aber nicht sinnvoll, also im Sinne einer angenehmen Lesart. Damit fällt hier der Aspekt des Zoomens kläglicher aus.
Uneingeschränkt gut lassen sich hingegen einfache TXT-Formate lesen!
Womit erstellt man ePubs?
Wir empfehlen erfahrenen HTML-Programmierern den kostenlosen Editor von Sigil!
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Zeltkauf als eBook für eBook Reader, kurz: eReader, wie den Digital Book Reader von Sony, OYO von Thalia, oder für Online-Reader. |