Unsere Antwort:
Es gibt mehrere Möglichkeiten! Hier zwei:
MapSource-Nutzer werden unter Bearbeiten/Neuer Wegpunkt im Feld Position einen neuen Wegpunkt mit obiger Koordinate anlegen, um ihn dann auch ins Navi zu laden. Nur anschauen geht mit Ansicht/gehe zu Position. Dann evtl. noch Fadenkreuz einblenden.
Für normale Internetnutzer eignet sich GoogleMaps, als Adresse einfach die Koordinate eingeben.
Unsere Antwort:
...sehr wahrscheinlich meint Ihr die "chip tracks" (Tracks - Einstellung - Einstellungen Chip ). Diese Tracks können auf dem Gerät nicht direkt wieder verwendet werden. Deshalb sind sie auf der Karte nicht zu sehen und können nicht sichtbar gemacht werden. Auch über USB auf den PC laden kann man sie nicht. Erst durch direkten Zugriff auf die SD-Karte (SD-Card Reader) kommt man an die Tracks. Die Funktion ist eigentlich ganz praktisch: So haben wir unsere Urlaubstour gesichert. Man hat am Ende für jeden Tag einen Track und muss nicht Angst haben, die Aufzeichnungen auf dem Gerät aus Versehen zu löschen.
Nachtrag für Fortgeschrittene: Die Daten können natürlich auch bei Nutzung des Garmins als Massenspeicher über USB abgerufen werden!
Unsere Antwort:
Wir sind letztens über 100km gefahren und haben extra die Trackpunktaufzeichnung sehr dicht gesetzt (alle 100m), um auf mehr als 1000 Punkte zu kommen. Zwischendurch haben wir den bisherigen Track gespeichert und siehe da: Nach Übertragung des Tracks auf den PC wurde der Track tatsächlich "eingedampft". Zu unserem Erstaunen aber nicht auf genau 500, sondern auf 367.
Wenn man direkt auf die Karte des Gerätes schaut (mit einem card reader) dann hat der gleiche Track 698 Punkte, alle 100m - so wie man es eingestellt hat. Sehr wahrscheinlich kürzt das GPS-Gerät den Track, um die Datenmenge für die Datenübertragung
zum PC zu reduzieren.
Neue Frage: Aber warum wird dann nicht auch der Active Log "eingedampft"?
Nachtrag: Der Colorado 300 "dampft" nicht mehr ein, er speichert bis zu 10.000 Punkte genau so wie sie tatsächlich aufgezeichnet wurden.
Aber:
Der ACTIVE LOG kann bis zu 10.000 Trackpunkte speichern. Wir
speichern in der Regel alle 200Meter einen Trackpunkt, kommen so also auf 2.000km pro
ACTIVE LOG (also nicht mal per Tag), die unser Gerät aufzeichnen kann.
Wir werden diese Kilometerleistung pro ACTIVE LOG aber nie fahren!
Richtig ist die 1.000er Angabe aber bei Wegpunkten.
Aber: Wegpunkte sind die markierten Punkte, wie POIs oder ich
markiere hier ein Denkmal, dort ein Café usw. Da sollte man bei 1.000
Wegpunkten auch niemals auf eine Grenze stoßen. Aufgezeichnete Punkte
sind Trackpunkte!
Keine 10.000 Trackpunkte hat man allerdings am PC beim Planen eines
Tracks, da ist bei 500 Trackpunkten ultimo! Trick hier ist, man benennt
den Track als ACTIVE LOG, dann hat man wieder 10.000 Trackpunkte.
Unsere Antwort:
Wir hatten auch schnell gemerkt, dass der Höhenmesser nicht immer genau ist. Besonders zu Beginn einer Fahrt zeigt das Gerät nicht die richtige Höhe – trotz Kalibrierung. Mal dauert es nur wenige Minuten, manchmal aber deutlich länger bis die korrekte Höhe gemessen wird.
Bei der barometrischen Höhenmessung muss das Gerät unbedingt immer kalibriert werden. Anfangs haben wir vor dem Start einer Tour immer die bekannte Höhe am Startpunkt eingetippt (Auf der Höhenmesserseite: Menü – Höhenmesserkalibration).
Seit einiger Zeit verwenden wir mit Erfolg die automatische Kalibration (Menü-Seite: Einstellungen – Höhenmesser). Dabei wird der barometrische Höhenmesser automatisch mit Hilfe der GPS-Höhe (Satelitenseite: Menü – GPS-Höhe) kalibriert. Wann das Gerät dies macht wissen wir nicht. Das Ergebnis sieht aber sehr realistisch aus. Wie erwähnt gibt es nur am Anfang Abweichungen. Diese ein bis drei Trackpunkte kann man aber in der Regel einfach später am PC löschen.
Wie wir sehen, enthält eure GPX-Datei auch noch die ganzen "Müll-tracks". Damit meinen wir die Active Logs mit nur 1-3 Trackpunkte. Das Löschen dieser Tracks ist unsere erste Amtshandlung zu Beginn der Tour-Analyse.
Unsere Antwort:
Wir haben gestern einen Spaziergang durch die Wahnerheide geplant (Trackerstellung mit MapSource und Übertragung auf das Gerät) und durgeführt (7,5km). Die Konfiguration für die Trackaufzeichnung war: Speichern auf Chip / Überschreiben an / Trackpunkt alle 100m
Nach der Tour wurde 1% "Verbrauch" angezeigt. Nach Löschen des geplanten Tracks zeigte das Gerät immer noch 1% an. Erst nach Löschen des Activ Logs zeigte das Gerät 0% an. Daraus schließen wir, dass die Anzeige sich tatsächlich ausschließlich auf das Aufzeichnen während der Tour bezieht. Der Speicher-Verbrauch – Chip blieb nach wie vor auf 11%. Wenn es um Speicherplatz geht (2GB-Chip) wäre auf dem Chip sehr wahrscheinlich genug Platz für eine ganze Weltreise. Die Software scheint aber die Informationen zunächst auf dem begrenzten internen Speicher zu lagern, bevor die Daten auf die MicroSD-Karte ausgelagert werden (Tracks - Einstellungen - Einstellungen Chip - Chip Tracks). Die Tracks, die hier zu sehen sind, lassen sich unserer Erfahrung nach auch nur hier in diesem Menü löschen. Löscht man alle Tracks lediglich auf der Datenseite (Zurücksetzen - gespeicherte Tracks + aufgezeichnete Tracks) kann man nur nicht mehr auf dem Gerät auf die Tracks zugreifen und auch nicht via USB auf den PC übertragen - endgültig weg sind sie aber dennoch nicht!
Es gibt eine Möglichkeit an diese Tracks wieder ran zu kommen: Karte aus dem Gerät rausnehmen und via Kartenleser direkt auf die Karte schauen. Dort sieht man alle Tracks auf der Karte als *.gpx und kann damit wieder machen was man will.
Auf lange Sicht wird sich nach heutiger allgemeiner Einschätzung *.gpx durchsetzen. Garmin hat sich selbst bereits von einem seiner früheren Format *.mps verabschiedet, spricht dafür, dass irgendwann auch *.gdb mal ersetzt wird. Aber *.gpx ist für die Ewigkeit gedacht und entwickelt worden, vor allem, um Daten ohne Umwandeln austauschen zu können.


Fazit: Das GPS-Gerät braucht eine gewisse Zeit, um die exakte Höhe zu ermitteln. Der Beginn eines jeden Höhenprofils, dass sich einzig auf die Höhenmessung des GPS-Gerätes verlässt, wird die Höhe nicht annähernd exakt anzeigen.
Abhilfe schafft die Kalibrierung des Gerätes zu Beginn einer jeden Tour. Hierzu braucht man aber die exakte Höhenangabe des Ortes an dem man sich befindet.
Zum Vergleich ein Höhenprofil, wo das GPS-Gerät am Start kalibriert wurde. Start und Ziel sind in etwa auf gleicher Höhe 52 Meter (ü. NN). Kleinere Ungenauigkeiten in der Messung sind technisch bedingt!
